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SUMMARY:Ausstellung- Land ohne Bilder
DESCRIPTION:Wir freuen uns auf Ihren Besuch der Ausstellung “Land ohne Bilder”.\nDie Ausstellung ist geöffnet immer samstags in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr.\nUnd den übrigen Tagen bitten wir um vorherige Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail.\nWir werden das Haus dann gerne für Sie öffnen. \n \nLand ohne Bilder\nEs gibt keine Bilder mehr.\nNicht von den Bürgern auf den Straßen\, den Versammlungen und Demonstrationen. Nicht von den Theatern\, den Künstlern\, Studenten und Schülern\, den Arbeitern in den Fabriken und den Angestellten in Kliniken. Nicht von Journalisten\, Reportern und vielfältigen Zeitungsständen.\nEs gibt seit über einem Jahr keine freien unzensierten Nachrichten. Internetseiten sind abgeschaltet\, Redaktionen geschlossen\, Redakteure verhaftet\, Theater aufgelöst\, Studentenvertretungen verboten\, Austauschprogramme abgesagt\, in großer Zahl von Universitäten und Schulen verwiesene Studenten und Gymnasiasten. Über 1.200 Urteile wurden gefällt\, um die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu unterdrücken. Die Weitergabe von Bildern und Nachrichten im Land und aus dem Land wird erschwert\, als\nSpionage verfolgt und sehr hart bestraft. Geblieben sind zur Schau gestellte Härte und Macht: leere Plätze inmitten der Städte\, Leerstellen inmitten der Presse- und Medienlandschaft\, eingeschränkte Programme der Theater\, Clubs\, Bildungseinrichtungen und Verbände. Und arrangierte Propaganda: unpolitische Landschaft und Trachtengruppen\, Aufmärsche der Polizei und der Armee\, inszeniertes Nachtleben in den großen Städten. Hier aber sind die Bilder. Unter großem Risiko und mit viel Mut aufgenommen und gespeichert. Bilder von der jetzigen Normalität mit dem verstörenden Nebeneinander von\nLebensfreude und Gewalt\, Niedergeschlagenheit und Mut. Uns übergeben\, um sie zu zeigen und so dem wunderbaren Land\, den dortigen Ereignissen und seinen Menschen ein Gesicht zu geben. Mit Ansichten und Geschichten.\nWer sich diese Bilder anschaut\, wird angesprochen\, zuweilen angeschrien und manchmal angeschwiegen. In jedem Fall berührt. Belarus – ein wunderbares Land. Schau hin ! \nDetails:\nEine Wanderausstellung ist mobil und geht dorthin\, wo Menschen begegnen. Sie kann dem Ort und den erwarteten Besuchern angepasst werden in ihrem Umfang und in ihrer Ausrichtung. Sie kann klein beginnen und wachsen bzw. sich verändern. Sie kann auf Raum- und Lichtverhältnisse vor Ort angepasst werden. Es eignen sich sowohl Staffeleien verschiedener Größe\, Stellwände als auch Gegebenheiten vor Ort. Die Materialien sollten belastbar und langlebig sein (Aluminium\, Kunststoff). Bildauswahl und Aufbau können im Monat zuvor vorbereitet und abgestimmt werden. Eine Vertiefung für Helfer ist möglich\, um Ausstellungsbegleiter zu gewinnen. Dazu braucht es ein\noder zwei Treffen um das Wissen weiter zu geben. Sie verweilt jeweils eine Woche vor Ort. Die Eröffnung kann mit Gästen gestaltet und medial begleitet werden. Der Abschluss bietet die Möglichkeit eines Gesprächs zur Reflexion.\nBilder können abgegeben werden an Veranstalter\, Schulen und Unterstützer. Es besteht die Möglichkeit\, sie zu signieren\, zu verschenken\, zu versteigern. \nDie Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Verein Mara e.V. und wird von der Landeszentrale für politische Bildung Potsdam gefördert.
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SUMMARY:LAND OHNE BILDER im Gutshaus der Zukunft - Finissage
DESCRIPTION:Am Samstag\, den 13. August 2022 laden wir in der Zeit von 14 Uhr bis 16 Uhr letztmalig ein\, die Ausstellung “Land ohne Bilder” zu besuchen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. \n \nLand ohne Bilder\nEs gibt keine Bilder mehr.\nNicht von den Bürgern auf den Straßen\, den Versammlungen und Demonstrationen. Nicht von den Theatern\, den Künstlern\, Studenten und Schülern\, den Arbeitern in den Fabriken und den Angestellten in Kliniken. Nicht von Journalisten\, Reportern und vielfältigen Zeitungsständen.\nEs gibt seit über einem Jahr keine freien unzensierten Nachrichten. Internetseiten sind abgeschaltet\, Redaktionen geschlossen\, Redakteure verhaftet\, Theater aufgelöst\, Studentenvertretungen verboten\, Austauschprogramme abgesagt\, in großer Zahl von Universitäten und Schulen verwiesene Studenten und Gymnasiasten. Über 1.200 Urteile wurden gefällt\, um die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu unterdrücken. Die Weitergabe von Bildern und Nachrichten im Land und aus dem Land wird erschwert\, als\nSpionage verfolgt und sehr hart bestraft. Geblieben sind zur Schau gestellte Härte und Macht: leere Plätze inmitten der Städte\, Leerstellen inmitten der Presse- und Medienlandschaft\, eingeschränkte Programme der Theater\, Clubs\, Bildungseinrichtungen und Verbände. Und arrangierte Propaganda: unpolitische Landschaft und Trachtengruppen\, Aufmärsche der Polizei und der Armee\, inszeniertes Nachtleben in den großen Städten. Hier aber sind die Bilder. Unter großem Risiko und mit viel Mut aufgenommen und gespeichert. Bilder von der jetzigen Normalität mit dem verstörenden Nebeneinander von\nLebensfreude und Gewalt\, Niedergeschlagenheit und Mut. Uns übergeben\, um sie zu zeigen und so dem wunderbaren Land\, den dortigen Ereignissen und seinen Menschen ein Gesicht zu geben. Mit Ansichten und Geschichten.\nWer sich diese Bilder anschaut\, wird angesprochen\, zuweilen angeschrien und manchmal angeschwiegen. In jedem Fall berührt. Belarus – ein wunderbares Land. Schau hin ! \nDetails:\nEine Wanderausstellung ist mobil und geht dorthin\, wo Menschen begegnen. Sie kann dem Ort und den erwarteten Besuchern angepasst werden in ihrem Umfang und in ihrer Ausrichtung. Sie kann klein beginnen und wachsen bzw. sich verändern. Sie kann auf Raum- und Lichtverhältnisse vor Ort angepasst werden. Es eignen sich sowohl Staffeleien verschiedener Größe\, Stellwände als auch Gegebenheiten vor Ort. Die Materialien sollten belastbar und langlebig sein (Aluminium\, Kunststoff). Bildauswahl und Aufbau können im Monat zuvor vorbereitet und abgestimmt werden. Eine Vertiefung für Helfer ist möglich\, um Ausstellungsbegleiter zu gewinnen. Dazu braucht es ein\noder zwei Treffen um das Wissen weiter zu geben. Sie verweilt jeweils eine Woche vor Ort. Die Eröffnung kann mit Gästen gestaltet und medial begleitet werden. Der Abschluss bietet die Möglichkeit eines Gesprächs zur Reflexion.\nBilder können abgegeben werden an Veranstalter\, Schulen und Unterstützer. Es besteht die Möglichkeit\, sie zu signieren\, zu verschenken\, zu versteigern. \nDie Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit dem Verein Mara e.V. und wird von der Landeszentrale für politische Bildung Potsdam gefördert.
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SUMMARY:Kunstprojekt "Atelier Heimat" im Gutshaus der Zukunft
DESCRIPTION:Projektbeschreibung: \n„Atelier Heimat“ erforscht Wege\, die Vergangenheit eines geschichtsträchtigen Gebäudes künstlerisch und unter Beteiligung von lokalen Menschen – interessierte Einwohner*innen ebenso wie lokale Künstler*innen – sensibel aufzuarbeiten. Der Leerstand von Gutshäusern\, Schlössern\, Fabriken und ähnlichen „besonderen“ Gebäuden erscheint uns symbolisch für ein häufig auftretendes Phänomen der neuen Bundesländer – ehemals identitätsstiftende Gebäude stehen leer\, werden an externe Investoren verkauft oder geraten in marode Zustände.  \nBei unserer Recherchephase für einen passenden Ort für unser von der Akademie der Künste geförderten Kunstprojekt sind wir auf die Internetseite des Gutshauses der Zukunft gestoßen und waren vom nachhaltigen Nutzungskonzept sehr angetan. Nach einer Besichtigung vor Ort waren wir von der positiven Atmosphäre des Ortes fasziniert und gleich motiviert\, uns daran zu beteiligen\, im besten Fall das Gebäude als Kulturort und Anziehungspunkt sozialer Interaktion des Ortes etablieren zu helfen. \nIn unserem Vorhaben möchten wir gemeinsam mit Anwohner*innen von Altfriedland das Gutshaus-Gebäude in ein gastfreundliches „Atelier Heimat“ umgestalten. Wir fangen damit an\, die Anwohner und ehemaligen Nutzer*innen des Gutshauses nach ihren Erinnerungen zu befragen\, sammeln Geschichten\, persönliche Eindrucke\, evtl. alte Abbildungen von den Räumen und weitere Erinneringsgegenstände\, die uns die Vergangenheit des Gebäudes erzählen können. Wir protokollieren gesammelte Eindrücke in Formaten wie z.B. Text\, Zeichnung\, Malerei\, als kleine dreidimensionale Skulpturen\, etc. Wir arbeiten prozessorientiert und ergebnisoffen und lassen uns von den „Funden“ inspirieren. \nIn weiteren Schritten könnten wir unsere Recherche auf den ganzen Ort Altfriedland und die Umgebung ausweiten\, um uns der Geschichte des Ortes zu nähern. Konkret möchten wir im Landkreis unser Projekt inserieren und einen Spenden-Aufruf starten\, mittels dem wir kleinere geschichtsträchtige Fundstücke (Interieur-Teile\, Abbildungen\, Kleidungstücke etc.) sammeln. Wir möchten die Besitzer beim Abholen der Teilen interviewen und so ins Gespräch über die Geschichte des Ortes sowie der einzelnen Menschen\, Familien\, Generationen kommen. Jede*r ist willkommen\, eine Anekdote oder einen Dachbodenfund zu spenden und wird zur Teilnahme an den offenen Kunst-Workshops im Gutshaus-Räumen eingeladen. \nWährend wir im Gutshaus eine Art offenes Atelier „einrichten“ und selbst vor Ort von August bis Dezember (voraussichtlich eine Woche monatlich) arbeiten\, laden wir dabei auch Einwohner*innen dazu ein\, unsere Workshops zu besuchen und mit uns die gesammelte Artefakte künstlerisch aufzuarbeiten. Unterschiedliche Formate wie z.B. Schnellzeichnen\, Druckverfahren\, Textilkunst\, bühnenbildnerische Einsätze im Umgang mit dem Raum\, „Inszenierung“ von Objekten im Raum\, etc. werden dabei vermittelt\, um so die Räume nach und nach mit den entstandenen Werken – Ergebnisse unserer Recherche und Zusammenarbeit mit den Einwohner*innen – zu füllen. Wir möchten gemeinsam mit den Anwohner*innen einen Ort erschaffen und neu aufleben lassen\, der mit ihnen und ihrer Geschichte eng verknüpft ist und ein positives Gefühl von „Heimat“ stiftet.  \nUnsere Hoffnung ist\, dass die Türen auch danach offen bleiben und Einlass gewähren zu einem nachhaltig bestehenden Ort der Kunst\, Begegnung und Gastfreundschaft.  \nEin Projekt von den Künstlerinnen Karina Liutaia und Susan Buckow\, gefördert von der Akademie der Künste Berlin \nProjektdauer: August bis Dezember 2022 \nProjektort: Gutshaus der Zukunft Altfriedland \nWeitere Informationen gibt es hier.
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