Gutshaus der Zukunft startet mit alfried.land neue Internetseite für die Region

Die Gutshaus der Zukunft Altfriedland gGmbH hat in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. eine neue Internetseite für den Ort Altfriedland in Märkisch-Oderland unter der Domain altfried.land gelauncht. Auf dieser Plattform können sich insbesondere die lokalen Initiativen und Vereine vorstellen und ihre Veranstaltungen präsentieren, um die besondere Dichte an Kultur- und Freizeitveranstaltungen in Altfriedland noch sichtbarer zu machen – sowohl für die Menschen vor Ort als auch für überregionale Gäste.


Dieter Arndt, Ortsvorsteher von Altfriedland, betont die Bedeutung der neuen Internetseite für die Gemeinschaft: “Altfriedland ist stolz auf sein vielfältiges kulturelles Leben und die zahlreichen Veranstaltungen, die hier stattfinden. Die neue Internetseite altfried.land bietet eine hervorragende Möglichkeit, dieses reiche Angebot zu präsentieren und die Menschen vor Ort sowie unsere Gäste darüber zu informieren. Es ist ein wichtiger Schritt, um unsere Gemeinschaft weiter zu stärken und unsere Attraktivität als Veranstaltungsort zu erhöhen.”

Auch Christian von Oppen, Geschäftsführer der Gutshaus der Zukunft Altfriedland gGmbH und Initiator des Projekts, zeigt sich begeistert von der Kooperation und dem Launch der neuen Internetseite: “Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein für regionale Entwicklung war entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung dieser Plattform. So können wir die Vielfalt an kulturellen und freizeitlichen Angeboten in Altfriedland noch besser sichtbar machen und damit für die Dorfbewohner und ihre Gäste einen Mehrwert bieten.“

Die Internetseite altfried.land ist ab sofort online und lädt alle Interessierten dazu ein, das reichhaltige Angebot an Kultur- und Freizeitveranstaltungen in Altfriedland zu entdecken.

Über die Gutshaus der Zukunft Altfriedland gGmbH: Die Gutshaus der Zukunft Altfriedland gGmbH setzt sich als Zukunftsort im Aufbau für die Sanierung und Wiederbelebung des Altfriedländer Gutshauses ein sowie für den Erhalt und die Weiterentwicklung des kulturellen Erbes in Altfriedland.

Über den Förderverein für regionale Entwicklung e.V.: Der Förderverein unterstützt Projekte, die zur Entwicklung und Stärkung von Regionen beitragen. Mit der Erstellung neuer Internetauftritte wird zusätzlich noch die praxisbezogene Ausbildung von Auszubildenen und Studierenden unterstützt. Der Förderverein richtet sich mit seinem Förderprogramm u.a. an öffentliche und soziale Einrichtungen, Vereine, kleinere Unternehmen und ähnliche Institutionen. Die Erstellung der Webseite ist hierbei dank der Förderung für die Projektpartner kostenfrei, lediglich die Hostingkosten müssen selbst getragen werden. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.azubi-projekte.de

Pressekontakt: Christian von Oppen, Gutshaus der Zukunft Altfriedland gGmbH
Tel: 030-55214891, E-Mail: info@gutshaus-der-zukunft.de, https://gutshaus-der-zukunft.de

Am 20. April eröffneten wir die Foto-Ausstellung “Wir hatten ein Normales Leben” über die Ukraine.

Mut und Entschlossenheit der Menschen in der Ukraine in ihrem Kampf für Freiheit:
Die Eröffnung der Fotoausstellung “Wir hatten ein normales Leben” verdeutlicht eindrucksvoll, wie essenziell sich das Leben in der Ukraine vor und nach der russischen Vollinvasion vom 24. Februar 2022 verändert hat.

Christian von Oppen, Geschäftsführer der Gutshaus der Zukunft Altfriedland gGmbH, begrüßt die Gäste, unter ihnen Schirmherrin der Ausstellung Simona Koß, MdB (links) und Dr. Martina Weyrauch, Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung (mitte).

Die Vernissage am vergangenen Wochenende lockte rund 80 interessierte Menschen an, darunter prominente Gäste wie Simona Koß, Mitglied des Deutschen Bundestags, und Dr. Martina Weyrauch, Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, die die Ausstellung fördert. Neben dem Kurator der Ausstellung, David Rojkowski, war auch einer der beteiligten Fotografen, Sebastian Backhaus, zur Eröffnung aus Berlin angereist.

In seiner Begrüßung drückte Christian von Oppen, Geschäftsführer der Gutshaus der Zukunft Altfriedland gGmbH, seine Dankbarkeit darüber aus, diese bewegende Ausstellung in Märkisch-Oderland in den Räumen des Gutshauses der Zukunft Altfriedland zeigen zu können, da sie einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur leiste.

Simona Koß, Mitglied des Deutschen Bundestags, betonte in ihrem Grußwort, dass es ihr als Schirmherrin dieser Ausstellung wichtig sei, nicht nur die kulturelle Vielfalt, sondern vor allem auch den Mut und die Entschlossenheit der Menschen in der Ukraine in ihrem Kampf für Freiheit zu würdigen.

Dr. Martina Weyrauch, Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, verdeutlichte die Rolle freier Träger von Bildungs- und Kultureinrichtungen für die Demokratie im Land Brandenburg und zeigte sich erfreut darüber, dass diese wichtigen Bilder nicht nur in Altfriedland, sondern zukünftig auch an weiteren Orten des Landes im Format einer Wanderausstellung ausgestellt werden können.

Im Anschluß an die Grußworte führte der Kurator David Rojkowski die Gäste durch die Ausstellung. Dabei bezog er immer wieder den Fotografen Sebastian Backhaus in das Gespräch mit ein, der tiefe Einblicke in seine Arbeit als Fotograf in Krisen- und Kriegsgebieten vermittelte und das persönliche Schicksal von in der Ausstellung portraitierten Menschen mit den Zuhörern teilte. Auch wurde den Ausstellungsgästen die wichtige Rolle von unabhängigen Fotojournalisten verdeutlicht – insbesondere in Zeiten von Kriegspropaganda und der Gefahr von mit KI-Software generierten Bildern.

Im Rahmen der Ausstellung werden Spenden für die Stiftung
WeAreAllUkrainians gGmbH gesammelt, um traumatisierten Kindern in der Ukraine zu helfen.

Wir freuen uns, vom 20. April 2024 bis zum 29. Juni 2024 die Foto-Ausstellung über die Ukraine “Wir hatten ein Normales Leben” im Gutshaus der Zukunft zeigen zu können – mit Vernissage, Workshops, musikalischer Lesung und Finissage.

Eine Familie nimmt Abschied, Lwiw
Eine Familie nimmt Abschied, Lwiw, 10.03.2022.

Die Ausstellung präsentiert 65 eindringliche Fotografien, die einen Blick über das Leben Vor und Nach der russischen Invasion in der Ukraine darstellen. Ausschlaggebend für die Auswahl der Archiv Bilder war die Absicht, die Vielfalt des Lebens vor dem Krieg, die Heterogenität der Bevölkerung sowie die wichtigsten Ergebnisse in der neuesten Geschichte der Ukraine möglichst breit aufzustellen. So sind in der Ausstellung Bilder aus Reportagen und Projekte über das Alltagsleben, die Arbeit, Freizeit, Tourismus, aber auch Dokumentationen über die russische Annexion der Krim zu sehen. Aktuelle Bilder zeigen das Ausmaß des Krieges, der Zerstörung, der Flucht und die Solidarität westlich der ukrainischen Grenzen. Die Ausstellung ist Freitags bis Sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Bei der musikalischen Lesung am Sonntag, den 23 . Juni um 17:00 Uhr wird ein literarischer Streifzug durch die Ukraine aufgeführt. Geflüchtete Sängerinnen stimmen mit ein. So entsteht ein atmosphärisch dichtes Portrait dieses Landes im Herzen Europas.

Die Finissage findet am Samstag den 29 Juni 2024 um 15:00 Uhr statt. Es gibt eine Führung durch die Ausstellung durch den Geschäftsführer des Gutshauses Christian von Oppen. Im Anschluss folgt ein Impulsvortrag und ein gemeinsames Gespräch. Die  Gespräche sollen über die Vergangenheit und die Zukunft der Ukraine gehen. Dabei werden die ukrainischen  Sängerinnen  von ihren Fluchterfahrungen berichten.

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Pressemitteilung.

Dieses Projekt wird gefördert von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung.

Das Gutshaus der Zukunft ist Zukunftsort im Aufbau!

Wir freuen uns, dass wir ab 2024 als “Zukunftsort im Aufbau” Teil des “Netzwerks Zukunftsorte” sind.

Was ist ein “Zukunftsorte im Aufbau”? Projekte, die vorhaben, ein Zukunftsort zu werden und planen, alle Kriterien dafür zu erfüllen, können so mit einem eigenen Profil auf der Plattform “Netzwerk Zukunftsorte” mehr Sichtbarkeit erlangen. Das hilft bei der Kommunikation mit potenziellen Förderern, Investor*innen, Mitstreitenden und der Politik. Im Rahmen exklusiver Treffen mit anderen Zukunftsorten im Aufbau können sich die Macher*innen auf Augenhöhe austauschen und Synergien bilden.

Wir freuen uns auf die spannende Reise im Netzwerk Zukunftsorte.

RBB berichtet über das Gutshaus der Zukunft

2022/2023 besuchte uns mehrfach das Team um Steffi Stoye vom RBB, um über das Gutshaus der Zukunft Altfriedland im Rahmen der Dokumentation “HausGeschichten” zu berichten. In dieser Reihe werden verschiedene Gutshaus-Sanierungsprojekte vorgestellt – alle einzigartig, alle mutmachend!

Der komplette Beitrag ist in der ARD Mediathek unter dem nachfolgenden Link zu finden:

DOKUMENTATION IN DER MEDIATHEK

Übrigens, in dem Kurzbeitrag oben, wird auch über die Produktion des Abschlussfilms “Wiesenwood” von Studierenden der Filmuniversität Babelsberg berichtet, der bei uns im Gutshaus gedreht wurde. Der Film wird aktuell auf internationalen Filmfestivals vorgestellt und soll voraussichtlich im Sommer 2024 in Altfriedland gezeigt werden.

Ein Frohes Neues Jahr 2024 aus Altfriedland

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und glückliches neues Jahr 2024.

Der nachfolgende Link führt Sie zu unserem Neujahrs-Newsletter, der auch einen kleinen Rückblick ins Jahr 2023 enthält, bevor wir die Arme hochkrempeln und uns an die Arbeit für die in diesem Jahr anstehenden Projekte machen!

NEUJAHRSNEWSLETTER 2024

Wir planen auch schon an den nächsten Veranstaltungen und Ausstellungen im Gutshaus der Zukunft. Unser Veranstaltungskalender wird im Laufe des Januars aktualisiert.

Es grüßt herzlich aus Altfriedland, das Gutshaus der Zukunft Team.

Besuch des Freundeskreises Schlösser und Gärten der Mark

Am dritten Adventssamstag kamen über 40 geschichts- und kulturinteressierte Menschen unter fachkundiger Führung von Frau Dr. Badstübner-Gröger, Ehrenvorsitzende des des Freundeskreises Schlösser und Gärten der Mark, sowie Herrn Dr. Schmook, Leiter des Oderlandmuseums, auf Erkundungstour nach Kunersdorf und Altfriedland. Ganz besonders haben wir uns auch über den Besuch unserer Bundestagsabgeordneten Simona Koss  gefreut. Im Gutshaus der Zukunft konnten wir die Gruppe über den aktuellen Stand der Sanierung des Altfriedländer Gutshauses informieren sowie über die zukünftige Nutzung des Hauses als Innovationszentrum für nachhaltige Entwicklung. Anschließend ging es dann noch weiter zur Klosterkirche, dessen Hüllensanierung gerade abgeschlossen wurde. Der Nachmittag endete dann in der Alten Kita. Hier lud uns die Seniorengruppe zu einer weihnachtlichen Kaffeetafel ein.

Und Ende des Jahres gab es dann noch eine weitere schöne weihnachtliche Überraschung, als uns der Erlös vom Benefizkonzert in der Mendelssohn-Remise erreichte. Herzlichen Dank an den Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark! Die dringend benötigte Zuwendung werden wir für die Sanierung des Kopfbaus einsetzen.

Altfriedländer Gespräch zum Thema Nachhaltigkeit am 10. September 2023

„Der Gebäudesektor ist der Elefant im Klimaraum“, so der Klimaforscher Prof. Schellnhuber. Denn rund 40 % des Ausstoßes von Treibhausgasen entstehen durch Errichtung und Betrieb von Gebäuden sowie der Infrastruktur. – Wir müssen ins Handeln kommen und Lösungen anbieten! Und wie die aussehen könnte, das haben wir am vergangenen Sonntag am Tag des Offenen Denkmals bei den Altfriedländer Gesprächen erfahren.

Das Gutshaus der Zukunft Altfriedland steht umgeben von wunderschöner Natur in einem Naturschutzgebiet in der Märkischen Schweiz, rund 1h außerhalb Berlins. Wer hier ist, dem wird schnell klar, dass wir alle schnell Lösungen finden und dazu beitragen sollten, #CO2 zu reduzieren, um lebenswerte Umgebungen wie diese zu schützen, für unser aller Wohlergehen. Denn wir haben nach Berechnungen von Klimaforschern nur noch sehr wenige Jahre, bis die Erde sich derart erwärmt hat, dass wir unwiderrufliche Kipppunkte überschreiten.

Matthias Ballestrem hat uns in seinem großartigen #Impulsvortrag tiefe Einblicke in seine und die Forschungen des gesamten Bauhaus Earth gegeben. Er hat uns erklärt, welche biobasierten Stoffe im Bau eingesetzt werden könnten, um CO2 aus der Atmosphäre zu binden und damit zu reduzieren. Es gibt bereits vielversprechende Lösungsansätze und auch Projekte. Doch noch fehlt die Skalierbarkeit. Hier sind Unternehmertum und Geldgeber gefragt, die unterstützen und Forschungsergebnisse zur Marktreife bringen, uns alle ins Handeln bringen.

Vom nachhaltigen Bauen kommend, sind wir mit Dr. Marten von Velsen-Zerweck anschließend der Frage nachgegangen, wie Gebäude klimaeffizient betrieben werden können. Wir sind in die Welt der Energiewende eingetaucht: Eine dezentrale Versorgung, in der Gebäude durch eigene Anlagen nachhaltige Energie selbst erzeugen, ist eine vielversprechende Lösung. Noocoon hat als Start-up eine auf KI basierte Software entwickelt, die Elektroplanungen für Elektriker und Hausbesitzer derart vereinfacht, dass sofort nachhaltige Lösungen und die entsprechende CO2 Einsparung ersichtlich werden und entsprechend eingebaut werden können.

Mit Sebastian Stedtfeld vom Ingenieurbüro ibs Hoppegarten haben wir die bereits bestehenden nachhaltigen #Sanierungsvorhaben für das Gutshaus der Zukunft Altfriedland in anschließenden Gesprächen und mit unserem neuen Wissen noch erweitert, haben Ideen gesponnen, wie man ein ganzes Dorf durch klimaeffiziente Gebäude in Hinblick auf Bausubstanz und Energiebilanz nachhaltig aufstellen könnte.

Danke an alle Beteiligten, für alle Impulse, für alle Besucher. Und ein ganz besonderer Dank gilt den Referenten und dem Deep Drive in die Welt der #Bauwende und der #Energiewende.